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  Geschichte des Seebezirkes
Wappen Gommiswald Wappen Rapperswil Wappen Ernetschwil Wappen Goldingen Wappen Schmerikon Wappen St. Gallenkappel Wappen Uznach Wappen Jona Wappen Eschenbach
Altertum

Die frühsten Zeugnisse menschlicher Siedlung im heutigen Seebezirk datieren aus der frühen Eisenzeit oder der Hallstattzeit (7. Jhr. v. Chr., Balmenrain). Ab ca. 400 v. Chr. siedelten die keltischen Helvetier in der Ostschweiz, die auch politisch dominieren, bis zur Eingliederung Helvetiens ins Römische Reich nach der Schlacht von Bibracte 58 v. Chr. - der Seebezirk wird Teil der römischen Provinz Belgica, später der Germania Superior. Bezeugte Ortsnamen aus der keltisch-römischen Epoche sind Jona und Kempraten.

Völkerwanderungszeit
Mit dem Abzug der römischen Truppen aus den Gebieten nördlich der Alpen im Jahr 401 n. Chr. beginnt allmählich die alemannische Einwanderung, die bis ins 7. Jhr. fortdauert. Im Seebezirk legen die Alemannen die Grundlagen für die späteren Siedlungen, welche oft heute noch deren Spuren im Ortsnamen tragen (Vurmheresvilari - Wurmsbach, Ruadhereswilare - Rüeterswil, Smarinchova - Schmerikon). Die Region um den Zürichsee steht in der Folgezeit unter der Herrschaft der Ostgoten und dann der Franken.
Frühmittelalter

Das Stammesherzogtum Alemannien wird jedoch erst 746 von den Franken endgültig gleichgeschaltet - fränkische Grafen verwalten nun Alemannien. Bei der Teilung des Frankenreiches nach dem Tod von Karl des Grossen fällt die Ostschweiz dem Ostfränkischen Reich unter Ludwig dem Deutschen zu. Erst als der Markgraf Burkhard von Churrätien 917 das Herzogtum Schwaben proklamiert wird die Ostschweiz wieder Teil einer autonomen Herrschaft.

Nach dem Zerfall der Zentralgewalt in Schwaben am Ende der staufischen Kaiser dominieren die lokalen Adligen das Geschehen im Seebezirk - die Herren von Rapperswil und die Grafen von Toggenburg. Nahezu gleichzeitig (um 1200) gründen sie (Neu-) Rapperswil und Uznach. Ab dieser Zeit trennt sich die Geschichte der Stadt Rapperswil, welche das Gebiet von Rapperswil und den Höfen Jona, Kempraten, Busskirch, Wagen und Bollingen umfasst und der Grafschaft Uznach, welche aus den sieben Tagwen (Gemeinden) Uznach, Eschenbach, Schmerikon, Goldingen, Kaltbrunn, St. Gallenkappel und Gommiswald besteht.

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