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  Kaltbrunner Kläuse

Kaltbrunner Klausbrauchtum

Der Rundgang der Kaltbrunner Kläuse ist bereits seit 1674 belegt. Der Rundgang findet alle 3-5 Jahre im November, nach dem Katharinentag statt. Die 12 Kläuse werden vom Klausführer durch das Dorf geführt. Dabei gehen die Kläuse mit leicht tänzelnden Schritten von Platz zu Platz und führen ihre Figuren, die Volte oder Doppelvolte (eine Art 8) vor. Die Zuschauer werden dabei vom Esel und dessen Führer, welcher mit den Worten "Oobrig, oobrig" versucht den Esel zu bändigen, auf Trab gehalten. Dem Esel haben es besonders die Kinder und ledigen Frauen angetan, sind unter den Kläusen doch nur Junggesellen zu finden, welche hauptsächlich auch Kaltbrunner Ortsbürger sind.

Beim Rundgang verteilen Bibelibuebe und die Kläuse Zöpfe und Stollen an die Haushaltungen, welche sich ihrerseits mit einer Gabe erkenntlich zeigen. Vor der Kirche Reihen sich die Kläuse in einem Glied auf und verneigen sich zur Ehrerweisung vor der Kirche. Diese Zeremonie wird "Referenz" genannt. Die letzten Klausgänge wurden jeweils an zwei Tagen durchgeführt, wobei der zweite Rundgang vom Dorf bis zur Kirche Uznach führt und dort die Referenz erwiesen wird.

Bilder vom Klausgänge Kaltbrunn 2004

Fotos vom Klausgang Kaltbrunn 2008


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